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Berechnung des Regenwasserabflusses

Regenintensität

[l/s*ha]

Abflussbeiwert

ψ [-]

Einzugsgebiet [m2]

Durchflussrate [dm³/s]

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Regenwasserabfluss-Rechner — Planung der Regenwasserkanalisation

Das Werkzeug berechnet den maßgebenden Regenwasserabfluss q [dm³/s] aus einem einzelnen Einzugsgebiet oder mehreren Einzugsgebieten. Es wird bei der Bemessung von Dachrinnen, Fallrohren, Dacheinläufen sowie Anschlussleitungen und Regenwasserkanalisationen gemäß PN-EN 12056-3 und gängiger Praxis eingesetzt.

Der Rechner verarbeitet mehrere Einzugsgebiete gleichzeitig — er summiert die Abflüsse und übergibt sie an das Werkzeug zur Auswahl des Schwerkraftrohrdurchmessers, sodass Sie den gesamten Regenwasserabschnitt in einer Ansicht planen.

So nutzen Sie den Rechner

1

Wählen Sie die maßgebende Regenintensität I [dm³/s·ha] — aus der Liste der Autoren (Bogdanowicz-Stachý, Blaszczyk, PN-EN 12056-3) oder geben Sie einen eigenen Wert z. B. aus einem regionalen IDF-Atlas ein.

2

Geben Sie den Abflussbeiwert ψ entsprechend dem Oberflächentyp an. Wenn keine Voreinstellung passt, wählen Sie "Eigener ψ-Wert" und geben eine Zahl zwischen 0 und 1 ein.

3

Geben Sie die Einzugsgebietsfläche A [m²] ein. Für jedes weitere Einzugsgebiet fügen Sie mit "Zeile hinzufügen" eine neue Zeile hinzu.

4

Exportieren Sie das Ergebnis als PDF oder Excel — bereit zur Aufnahme in die Projektdokumentation oder zum Versand an den Kunden.

Formel und Berechnungsgrundlage

q = ψ · A · I / 10 000

q — maßgebender Regenwasserabfluss [dm³/s]

ψ — Abflussbeiwert (dimensionslos, 0–1)

A — Einzugsgebietsfläche [m²]

I — maßgebende Regenintensität [dm³/(s·ha)]

Das Ergebnis ist der momentane Spitzenabfluss für ein Regenereignis mit angenommener Dauer t und Häufigkeit C. Für die Regenwasserkanalisation in Polen werden üblicherweise t = 15 min und C = 1, 2 oder 5 Jahre angesetzt — abhängig von der Bedeutung des Objekts.

Wahl der Regenintensität I

Die maßgebende Intensität hängt vom Standort, der Regendauer und der Häufigkeit (C = 1, 2, 5, bei kritischer Infrastruktur sogar 10 Jahre) ab. Im Rechner sind die häufigsten Werte nach den Formeln von Bogdanowicz-Stachý und Blaszczyk enthalten sowie der von PN-EN 12056-3 für die Dachentwässerung empfohlene Wert von 300 dm³/s·ha.

Die genaueste Quelle für Polen ist der PANDa-Atlas (Polnischer IDF-Atlas) mit I-Werten im Kilometerraster. Wenn Sie mit diesen Daten arbeiten, nutzen Sie die Option "Benutzerdefinierter Wert" und geben den abgelesenen Wert ein.

Abflussbeiwert ψ — wovon er abhängt

Der Abflussbeiwert beschreibt, welcher Teil des Regenwassers in die Kanalisation gelangt und welcher durch Versickerung, Verdunstung und Retention verloren geht. Je dichter die Oberfläche, desto näher liegt ψ bei 1.

  • Geneigte Dächer, Asphalt, vergossene Betonplatten: ψ ≈ 0,9–1,0
  • Steinpflaster mit Fugen, befestigte Plätze: ψ ≈ 0,7–0,85
  • Kiesdächer, extensive Gründächer: ψ ≈ 0,3–0,5
  • Rasen, Parks, Gärten, Sportplätze: ψ ≈ 0,05–0,25

Planungstipps

Bei einem gemischten Einzugsgebiet (z. B. Dach + Zufahrt + Rasen) berechnen Sie jede Fläche als eigene Zeile — der Rechner summiert die Abflüsse.

Beachten Sie die Vorgaben des örtlichen Wasserversorgers — manche verlangen C = 5 Jahre für Regenwassersysteme an urbanen Plätzen.

Denken Sie an Retention: Bei der Auslegung eines Rückhaltebeckens ist der maßgebende Abfluss q der Ausgangspunkt der hydrologischen Bilanz.

Nach der Abflussberechnung nutzen Sie das darunter erscheinende Werkzeug "Durchmesser-Auswahl" — es prüft automatisch Geschwindigkeit und Füllgrad des Rohres.

PDF- und Excel-Export

Sobald Daten eingegeben sind, erscheinen die Export-Buttons. Das PDF enthält eine Tabelle mit allen Einzugsgebieten, deren Werten I, ψ, A sowie dem Abfluss q pro Einzugsgebiet und der Gesamtsumme — bereit für die Projektdokumentation. Mit der Excel-Datei können Sie die Berechnungen in Ihrer eigenen Tabelle fortsetzen, z. B. für die Retentionsbilanz.

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