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Fußbodenheizungsrechner
Anlagenparameter
Raum 1
Fußbodenheizungsrechner — Heizkreise und Rohrabstand
Professioneller Rechner zur Planung von Warmwasser-Fußbodenheizungen. Berechnet die spezifische Bodenheizleistung, Oberflächentemperatur, Kreislänge und prüft, ob die Fußbodenheizung die Heizlast des Raumes deckt. Berechnungen nach PN-EN 1264 — unter Berücksichtigung des Wärmewiderstands des Bodenbelags, Rohrabstands und der Parameter des Heizmediums.
Ein Werkzeug für Planer, Installateure und Bauherren, die eine Fußbodenheizung in einem Neubau planen oder eine bestehende Anlage nachrüsten. Für jeden Raum bewertet der Rechner, ob die Fußbodenheizung allein ausreicht oder ob zusätzliche Heizkörper erforderlich sind. Ergebnisse können in einem Projekt gespeichert und als PDF exportiert werden.
So nutzen Sie den Rechner in 3 Schritten
Anlagenparameter einstellen: Vorlauf- und Rücklauftemperatur. Für Fußbodenheizung typisch 35–45 °C Vorlauf und 28–35 °C Rücklauf. Beachten Sie, dass die Vorlauftemperatur direkt die Fußbodenoberflächentemperatur beeinflusst — PN-EN 1264 begrenzt diese auf 29 °C in der Aufenthaltszone.
Räume hinzufügen: Für jeden Raum Heizlast Q [W], Fußbodenheizfläche [m²], Raumtemperatur, Raumtyp (Wohnraum/Bad/Randzone), Bodenbelag und Rohrabstand (100–300 mm) angeben.
Ergebnisse ablesen: Der Rechner zeigt spezifische Heizleistung [W/m²], Fußbodenoberflächentemperatur, Kreislänge [m] und Bewertung der Heizlastdeckung. Wenn die Fußbodenheizung nicht 100 % der Verluste deckt — Rohrabstand verringern oder Zusatzheizkörper einplanen.
Was der Fußbodenheizungsrechner berechnet
Das Programm ermittelt alle Parameter für die korrekte Auslegung der Fußbodenheizungskreise:
- q — spezifische Bodenheizleistung [W/m²], resultierend aus Heizmediumtemperatur, Rohrabstand und Wärmewiderstand des Bodenbelags.
- T_Boden — Fußbodenoberflächentemperatur [°C] — der Rechner prüft, ob die zulässigen Werte nach PN-EN 1264 überschritten werden (29 °C Aufenthaltszone, 33 °C Bäder, 35 °C Randzone).
- L — Fußbodenheizkreislänge [m], einschließlich der tatsächlichen Heizfläche und der Anbindeleitung vom Verteiler zum Raum (2× Entfernung).
- Heizlastdeckung [%] — Verhältnis der Bodenheizleistung zur Raumheizlast. Ein Wert ≥ 100 % bedeutet, dass die Fußbodenheizung allein ausreicht.
- Kreisvolumenstrom [l/h] — erforderlicher Heizmediumstrom, benötigt für die Verteilerauswahl und Durchflussmessereinstellung.
Eingabedaten — was eintragen und woher nehmen
Vorlauftemperatur [°C]
Heizmediumtemperatur am Wärmeerzeugerausgang oder nach dem Mischventil. Typisch 35–45 °C. Bei Wärmepumpe oft 35 °C, bei Brennwertkessel 40–45 °C. Höhere Vorlauftemperatur ergibt größere Heizleistung, erhöht aber die Bodentemperatur — PN-EN 1264-Grenzwerte nicht überschreiten.
Rücklauftemperatur [°C]
Heizmediumtemperatur beim Rücklauf zum Wärmeerzeuger. Die Vor-/Rücklauf-Differenz (Δt) für Fußbodenheizung beträgt typisch 5–10 K. Kleineres Δt bedeutet gleichmäßigere Fußbodentemperaturverteilung, aber höheren erforderlichen Volumenstrom.
Heizlast Q [W]
Heizwärmebedarf des Raumes nach PN-EN 12831. Fußbodenheizung bei Standardparametern (40/30 °C, 200 mm Abstand) liefert ca. 50–80 W/m². Wenn die Raumheizlast diesen Wert überschreitet, sind Ergänzungsheizkörper erforderlich.
Fußbodenheizfläche [m²]
Tatsächliche Fläche, auf der Heizrohre verlegt werden — abzüglich feststehender Möbel (Einbauküche, Einbauschränke, Badewanne). Typisch 60–85 % der Nutzfläche des Raumes.
Rohrabstand [mm]
Abstand zwischen den Achsen benachbarter Rohre. Typische Abstände: 100 mm (Bäder, Randzone — höchste Leistung), 150 mm (Räume mit hoher Heizlast), 200 mm (Standard für Wohnräume), 250–300 mm (gut gedämmte Gebäude). Kleinerer Abstand = höhere Leistung, aber längere Kreise und höherer Rohrverbrauch.
Bodenbelag
Die Art des Bodenbelags beeinflusst den Wärmewiderstand. Keramikfliesen — beste Wärmeleitfähigkeit (R ≈ 0,01 m²K/W). Parkett/Laminat — mäßiger Widerstand (R ≈ 0,05 m²K/W). Teppichboden — höchster Widerstand (R ≈ 0,10 m²K/W). Die Norm empfiehlt einen Gesamtwiderstand des Bodenbelags ≤ 0,15 m²K/W.
Worauf bei der Planung der Fußbodenheizung achten
Maximale Fußbodentemperatur nach PN-EN 1264: 29 °C in der Daueraufenthaltszone, 33 °C in Bädern, 35 °C in der Randzone. Maximale Einzelkreislänge 120 m (für 16×2 mm Rohre empfehlen Hersteller bis 100 m) — bei längeren Kreisen steigt der hydraulische Widerstand übermäßig. Estrichdicke über den Rohren: 45–65 mm. Wenn die Fußbodenheizung die Raumheizlast nicht deckt, Rohrabstand verringern, Vorlauftemperatur erhöhen oder Heizkörper ergänzen.
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