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Hausanschluss- und Netzrechner — PE-Rohrdimensionierung
Professioneller Rechner zur Dimensionierung von PE-Rohren (Polyethylen) in Hausanschlüssen und Wasserverteilungsnetzen. Auf Grundlage des eingegebenen Berechnungsdurchflusses, der Abschnittslänge und des Geschwindigkeitskriteriums wählt der Rechner PE100-Rohrdurchmesser (SDR17 PN10 und SDR11 PN16) und ermittelt den Gesamtdruckverlust im Abschnitt. Ein Werkzeug für Netzplaner, Installateure und Wasserversorgungsunternehmen.
So verwenden Sie den Rechner in 3 Schritten
Geben Sie den Berechnungsdurchfluss in m³/h oder dm³/s ein — der Rechner rechnet automatisch um. Ermitteln Sie den Berechnungsdurchfluss vorab anhand der Summe der Normabflüsse der Sanitärobjekte (nach PN-92/B-01706) oder aus der Netzbilanz.
Stellen Sie die Anschluss- oder Netzabschnittslänge [m] und das Geschwindigkeitskriterium [m/s] ein. Der Standardwert beträgt 1,5 m/s — geeignet für Hausanschlüsse. Für Verteilungsnetze werden 1,0 m/s empfohlen.
Lesen Sie die Ergebnisse ab: Für beide PE-Rohrreihen (PN10 und PN16) zeigt der Rechner eine Liste der Durchmesser mit tatsächlicher Fließgeschwindigkeit [m/s] und Gesamtdruckverlust [kPa] im Abschnitt an. Wählen Sie den Durchmesser, der das Geschwindigkeitskriterium erfüllt.
PE100-Rohre in Wasserversorgungsnetzen
PE100-Rohre (Polyethylen hoher Dichte der dritten Generation) sind das am häufigsten verwendete Material in Wassernetzen und Hausanschlüssen. Die Bezeichnung PE100 bedeutet eine Mindestfestigkeit MRS = 10 MPa, was den Betrieb bei höheren Drücken als bei älteren PE80-Rohren (MRS = 8 MPa) ermöglicht.
PE100 SDR17 (PN10) — das Verhältnis von Außendurchmesser zu Wandstärke beträgt 17. Nenndruck 10 bar (1,0 MPa). Die beliebteste Reihe für Wassernetze und Hausanschlüsse im Wohnungsbau, wo der Betriebsdruck selten 6 bar überschreitet.
PE100 SDR11 (PN16) — dickere Wandung, Nenndruck 16 bar (1,6 MPa). Wird dort eingesetzt, wo ein höherer Betriebsdruck erforderlich ist, z. B. in städtischen Netzen mit großen Höhenunterschieden oder in der Industrie.
PE-Rohre werden durch Stumpfschweißen (ab DN 63) oder Elektroschweißen (ab DN 20) verbunden. Beide Verbindungen sind genauso fest wie das Rohr selbst. Im Unterschied zu Stahlrohren sind PE-Rohre korrosionsbeständig und benötigen keinen kathodischen Schutz.
Empfohlene Planungswerte für Netze und Anschlüsse
Wichtige Planungsparameter für die PE-Rohrdimensionierung in Wasserversorgungsnetzen:
- Geschwindigkeit in Hausanschlüssen: bis 1,5 m/s (PN-92/B-01706) — höhere Geschwindigkeiten verursachen übermäßigen Lärm und Druckverluste. In der Praxis liegt die optimale Geschwindigkeit bei 0,8–1,2 m/s.
- Geschwindigkeit in Verteilungsnetzen: bis 1,0 m/s (PN-92/B-01706) — längere Abschnitte erfordern niedrigere Geschwindigkeiten zur Begrenzung der Druckverluste.
- Der Gesamtdruckverlust am Hausanschluss sollte 20–30 kPa (0,2–0,3 bar) nicht überschreiten. Bei längeren Anschlüssen (über 30 m) sollte eine Vergrößerung des Durchmessers um eine Stufe erwogen werden.
- Mindestdurchmesser des Hausanschlusses: DN 40 (PE 50 x 4,6 SDR11 oder PE 50 x 3,0 SDR17) für Einfamilienhäuser. Für Mehrfamilienhäuser: ab DN 63.
- Wasserhausanschlüsse werden in einer Tiefe von mind. 1,4–1,6 m (unterhalb der Frostgrenze) mit einem Gefälle von 0,3–0,5 % in Richtung der Hauptleitung verlegt.
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